Lediglich 3,2% der Befragten gaben an, noch nie Alkohol getrunken zu haben, 6,4% der Befragten lebten im Jahr vor der Erhebung abstinent, 76,3% zeigten einen risikoarmen Konsum (Männer: 0-30g/pro Tag; Frauen: 0-20g/pro Tag, Klassifizierung entsprechend WHO Empfehlung). Des weiteren fielen
(Männer: 30-60g/pro Tag; Frauen: 20-40g/pro Tag),
(Männer: 60-120g/pro Tag; Frauen: 40-80g/pro Tag), und
(Männer: >120g/pro Tag; Frauen: >80g/pro Tag)
auf.
Hochgerechnet auf die nordrhein-westfälische Bevölkerung sind dies rund zwei Millionen Menschen, die einen problematischen Umgang mit Alkohol aufweisen. Bei 3,8% der Befragten wurde Alkoholmissbrauch, bei weiteren 3,4% eine Alkoholabhängigkeit (DSM IV) diagnostiziert. In absoluten Zahlen beinhaltet dies, dass 420.000 Bürger in NRW Alkohol missbrauchen und 375.000 als abhängig gelten können.
Trend
Die Trendanalysen zum Thema Alkohol verdeutlichen, dass nach einer Phase
des Rückgangs die Prävalenzwerte wieder zunehmen, sowohl hinsichtlich
der getränkespezifischen Prävalenzen, als auch bezüglich
der Konsumfrequenzen. "Inwieweit diese Veränderungen eine Umkehr
des seit Jahren auch in multiplen Querschnittsstudien bei Jugendlichen
(BzgA, 1998) zu beobachtenden Trends eines seit 1973 stetigen Rückgangs
des häufigen Alkoholkonsums bedeuten", muss nach Meinung des
IFT offen bleiben.
Hinweis: Andere Studien belegen einen Anstieg des problematischen Alkoholkonsums
z.B. bei 13- 15jährigen für NRW (5% in der HBSC Studie). (vergl.
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