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Projekt

Rauchertelefon

Abstinenzquoten zwischen 15% und 20% nach zwei Monaten sind möglich

In Zusammenarbeit mit der AOK Rhein-Neckar, der Techniker-Krankenkasse und dem Gesundheitsamt hat das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg seit Januar 1999 das Projekt "Rauchertelefon" installiert. Dabei handelt es sich um einen Telefondienst, der montags bis freitags von 15 bis 19 Uhr den (Ex-) Rauchern Unterstützung gegen ihre Tabaksucht anbietet.

Es handelt sich hierbei um ein auf deutsche Verhältnisse zugeschnittenes Angebot, wie es bereits in anderen Ländern seit einiger Zeit existiert ( z.B. Quitline in London). Die Zielsetzung des Rauchertelefons ist es, über das Rauchen bzw. über die damit verbundenen Risiken zu informieren und zur Aufgabe des Tabakkonsums zu motivieren.
Die Art der Unterstützung orientiert sich insbesondere an der Bereitschaft des Anrufers zur Veränderung seines Rauchverhaltens:

Die Anrufer, die weitergehende Unterstützung brauchen, können außerdem die Adressen von Therapeuten und Kliniken erfragen. Auch Ex-Raucher, die Angst vor einem Rückfall haben, bereits mehrfach rückfällig geworden sind oder auch Nichtraucher, die Freunde, Verwandte o.a. zu einem rauchfreien Leben verhelfen wollen, werden kostenlos beraten.

Quelle:
www.berlinonline.de/wissen/berliner_zeitung/ archiv/2000/0426/wissenschaft/0274/index.html
vom 05. 10. 01.
www.wareg.de vom 05. 10. 01