Tabakprävention ist ein wichtiges Element im Rahmen der Suchtprävention, die wiederum als Teil der Gesundheitsförderung im Erziehungsauftrag der Jugendhilfe verankert ist.
Mit Verabschiedung des Nichtraucherschutzgesetzes gilt auch in Jugendhilfeeinrichtungen ein generelles Rauchverbot.
Vielfältige Problemlagen und knappe Ressourcen erschweren insbesondere in Einrichtungen der Erziehungshilfe die Umsetzung des Rauchverbotes und ein Engagement für die Förderung des Nichtrauchens.
Wie können diesbezügliche Konzepte und Lösungen aussehen? Wie ist dies trotz knapper Ressourcen umzusetzen? Und wie wird eine verantwortungsvoll arbeitende Einrichtung dazu noch einer nachhaltigen Umsetzung gerecht?
Diesen Fragen stellt sich die Landesinitiative "Leben ohne Qualm" gemeinsam mit Vertreter(n)innen der Erziehungshilfe.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, den Einrichtungen der Region Unterstützung bei der Umsetzung eines nachhaltig wirkenden Konzeptes zur Tabakprävention zu geben.
Der Austausch zeigt:
Einrichtungen, haben bereits positive Erfahrungen mit unterschiedlichen Maßnahmen zur Förderung des Nichtrauchens gemacht:
ob klare Hausregeln, abgestimmte Angebote für rauchende Mitarbeiter/innen, alternative Tagesstrukturen oder Motivations- und Belohnungssysteme.
Wichtig ist, dass die Bemühungen "einen Schritt weiter" auf dem Weg zur rauchfreien Einrichtung geführt haben. Denn: Kaum eine Einrichtung ist "von heute auf morgen" rauchfrei geworden. Vielmehr ist der Weg zur rauchfreien Einrichtung ein Prozess!
Bereits in 2009 wurden spezielle Bedarfe in der Jugendhilfe ermittelt sowie konzeptionelle Schwerpunkte und Angebote zur Förderung des Nichtrauchens erarbeitet.
Daneben wurden folgende Fortbildungs-Workshops durchgeführt:
Für 2010 sind folgende Angebote vorgesehen:
Internetseite:
Fortbildungen: (für Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe)
Tabakprävention für Jugendliche in den Einrichtungen