Prävalenzstudien
Fakten für die Suchtvorbeugung

Turnusgemäß wurden die neuen Prävalenzstudien zum Rauschmittelkonsum in der Bundesrepublik veröffentlicht.

Trotz unterschiedlicher Befragungsinstrumente und Zielgruppen scheint allen vorliegenden Studien die Erkenntnis gemeinsam zu sein, dass bei den jüngeren Altersgruppen (12 bis 18 Jahre) problematische Konsummuster bezüglich Alkohol und Nikotin (hier insbesondere bei den Mädchen) zum Teil deutlich zunehmen. Auch die Drogenaffinität und Lebenszeitprävalenzen in Bezug auf Cannabis insbesondere bei den jungen Altersklassen (15-17 Jahre) steigen. Primärpräventive Programme sind somit weiter auszubauen und zu entwickeln, um solche Maßnahmen zur Schwerpunktprävention zu ergänzen, die diesen "Trends" entgegensteuern können.